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Schopftintling

SchopftintlingDen Schopftintling findet man von Mai bis in den November in Gärten und auf Wiesen. Es handelt sich um einen bis zu 18 cm hohen weißen Pilz. Der Hut kann einen Durchmesser von 6 cm erreichen, der Stiel wird bis zu 3 cm im Durchmesser. Die Farbe des Pilzes ändert sich mit dem Alter. Am unteren Rand des Hutes, der zu Beginn noch am Stiel anliegt und später dann etwas absteht, wird die Farbe schwarz und tropft Tintenähnlich herab. Durch diese Tinte verbreitet sich der Pilz. Solange er noch weiß ist, handelt es sich um einen sehr beliebten Speisepilz.

Igelbovist

IgelbovistMan findet den Igelbovist ab Juli vor allem in Laubwäldern. Solange er noch jung ist und sein Fruchtfleisch weiß, ist er essbar. Später wird sein Fruchtfleisch braun und dann wird dieses zu Sporenstaub, welches für die Verbreitung des Pilzes ausgestoßen wird. Sein kugeliger Körper erreicht einen Durchmesser von etwa 6 cm. Er ist braun und mit Stacheln besetzt. Diese Stacheln fallen ab, wenn er etwas älter wird.

Fliegenpilz

FliegenpilzeDer Fliegenpilz ist durch seinen Orange-roten Hut mit den weißen Punkten weitgehend bekannt. Diese weißen Punkte sind jedoch nicht fest mit dem Hut verbunden, es handelt sich vielmehr um Hüllreste, die nach einigen kräftigen Regenschauern, abgewaschen werden können. Er hat einen dicken weißen Stiel, an dessen unterem Ende eine Knolle sitzt und etwas darüber eine Manschette. Der Hut ist bei älteren Exemplaren flach und kann bis zu 30 cm Durchmesser betragen. Bei jungen Fliegenpilzen ist der Hut fast Kugelförmig und nach unten hin geschlossen. Er kann bis zu 20 cm hoch werden. Man findet den Fliegenpilz etwa von Juli bis in den Oktober. Der Fliegenpilz ist ungenießbar, etwa 5 Prozent der Vergiftungen mit ihm, verlaufen tödlich.

Steinpilz

SteinpilzDer Steinpilz hat einen bis zu 20cm hohen Stiel, der etwa 6cm dick wird. Der Stiel ist graubraun bis grauweiß und unten etwas dicker als oben. Im oberen Bereich ist auf dem Stiel eine Netz-Struktur zu sehen und auch fühlbar. Der Hut des Steinpilzes kann über 20cm im Durchmesser betragen. Er ist zu Beginn halbkugelförmig, später wird er dann etwas flacher. Der Hut hat eine hell bis dunkelbraune Farbe. Manchmal ist er glatt, manchmal aber auch filzig. Das Fruchtfleisch des Pilzes schmeckt leicht nussig und mild, es ist fest und weiß. Bei älteren Exemplaren wird es zunehmend schwammiger. Er ist ein besonders beliebter Speisepilz. Man findet ihn von Juli bis in den Oktober in Nadelwäldern, bevorzugt bei Kiefern und Fichten.

Borretsch

Borretsch PflanzeBis zu 90 cm hoch kann die Borretsch Pflanze werden. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze. Die grünen ovalen Blätter können stachelig sein und sind haarig. Sie enthalten Öle die nach Gurke riechen. Zwischen Mai und September bekommt die Borretsch Pflanze violette bis blaue Sternförmige Blüten. Borretsch wird in der Naturheilkunde und auch in der Küche verwendet. In der Küche werden vor allem die Blätter verwendet. Man kann sie sehr gut in Salaten oder auch Kräuterquarks einsetzten oder auch einfach damit ein Butterbrot belegen. Außerdem ist Borretsch ein Hauptbestandteil der grünen Soße, die eine regionale Spezialität in Hessen ist.
Als Heilmittel kann Borretsch als Mundwasser oder auch bei hohem Fieber eingesetzt werden, zudem ist es durch seine entzündungshemmende, juckreizmindernde Wirkung ideal bei Hautproblemen.

Kartoffelbovist

KartoffelbovistMan findet den Kartoffelbovist hauptsächlich auf sauren und nährstoffarmen Böden in Nadel- und Laubwäldern. Einen sichtbaren Stiel hat er nicht, sein bis zu 10 cm großer Fruchtkörper sitzt direkt auf der Erde. Seine Oberfläche ist schuppig. Wenn der Kartoffelbovist reif ist, befindet sich seine Pulverförmige Sporenmasse im Inneren, bis dahin ist diese weiß und relativ zäh. Seine Sporen verteilt der Kartoffelbovist durch eine Öffnung oben in der Mitte.
Der Kartoffelbovist ist Giftig. In geringen Mengen kommt es zu Magenbeschwerden, wenn man jedoch größere Mengen verzehrt, dann kann es bis zu einer Ohnmacht kommen.

Gallenröhrling

GallenröhrlingDer Gallenröhrling wird immer wieder mit dem Steinpilz oder auch dem Maronenröhrling verwechselt. Man nennt den Gallenröhrling häufig auch Rosspilz, Bitterling oder Bitterröhrling.
Wenn der Gallenröhrling schon etwas älter ist, dann ist die Verwechslungsgefahr geringer, denn im Alter verfärben sich die Röhren in ein schmutziges Rosa, bei jungen Gallenröhrlingen sind sie weiß und feinporig. Bei jungen Exemplaren ist dies nicht der Fall, deshalb kann man sie leicht verwechseln. Ansonsten ist der Braune, meist recht bauchige, Stiel mit einer Netzstruktur überzogen, auch an diesem Merkmal, kann man den Gallenröhrling identifizieren.
Der Gallenröhrling kann einen besonders großen Hut mit einem Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter bekommen. Dieser Hut ist durchgehend braun gefärbt.
Den Gallenröhrling findet man von Sommer bis in den Herbst überwiegend in Nadelwäldern.
Zwar ist der Gallenröhrling nicht giftig, jedoch ist sein Geschmack sehr bitter. Aus diesem Grund handelt es sich nicht um einen Speisepilz.

Klebriger Hörnling

Klebriger HörnlingDer Klebrige Hörnling kommt bei uns in etwa von Juni bis in den November vor. Man findet ihn im Wald auf Wurzeln und Baumstümpfen von Nadelbäumen. Durch seine kräftige orange Farbe, ist er leicht zu erkennen. Seine Spitzen verzweigen sich ähnlich wie ein Geweih. Er ist nicht besonders groß, er erreicht eine Höhe von bis zu 10cm. Der Klebrige Hörnling ist zwar essbar, aber da er quasi Geschmacklos ist und außerdem sein Fruchtfleisch sehr zäh, wird er in der Küche nur zum Dekorieren von Speisen verwendet.

Ringelblume

RingelblumeDie Ringelblume hat etwa ab Juni gelbe Blüten mit einem Durchmesser von 5cm. Der filzige Stängel wird bis zu 60cm hoch und im Boden ist die Wurzel auch noch 20cm. Bei der Ringelblume handelt es sich um eine einjährige Pflanze. Die Ringelblume ist außerdem eine Heilpflanze und wird auch Calendula genannt.

Klee

KleeKlee hat meistens drei grüne Blätter, selten findet man aber auch vierblättrige Kleepflanzen, die sollen dann Glück bringen. Eigentlich hat der Klee nicht eine große Blüte, sondern diese setzt sich aus unzählig vielen kleinen Blüten zu dem gut sichtbaren Blütenkopf zusammen. Beim Klee handelt es sich meistens um mehrjährige Pflanzen, die bis zu 50cm hoch werden können. Sie blühen von Mai bis in den September. Sehr beliebt ist Klee bei den Bienen, da die Blüten sehr viel Nektar enthalten. Klee wir oft als Futterpflanze angebaut, man findet ihn aber ebenso oft wild auf Wiesen und auch im heimischen Garten. Klee gedeiht nicht überall, da er einen Nährstoffreichen Boden benötigt.

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Der Buchautor Thomas Kappel hat im September 2017 seinen ersten lustigen Roman veröffentlich. Auf seiner Autorenseite finden sich alle Informationen zum Buch, ISBN und Leseproben.
Thomas Kappel