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Blauer Natterkopf

Blauer NatterkopfEr wird im Volksmund auch „Blauer Heinrich" genannt und gehört zur Gattung der Natterköpfe. Der blaue Natterkopf wird bis zu 1 Meter hoch und es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze. Der Stängel und auch die Blätter sind behaart. Er blüht von Mai bis in den Oktober. Die Blütenblätter werden fast 2,5cm lang, sie sind am Anfang rosa und färben sich dann in ein sehr schönes blau. Der blaue Natterkopf überdauert den Winter mit Hilfe seiner Pfahlwurzeln. Er wird durch Insekten Bestäubt, viele unterschiedliche Schmetterlinge besuchen die Pflanze sehr gerne, aber auch andere Insekten schätzen sie sehr.

Buschwindröschen

Die weißen Blüten der Buschwindröschen haben zwischen 6 und 8 Blütenblätter. Diese Blütenblätter können sehr leicht vom Wind davongerissen werden, ähnlich wie bei einer Rose, daher hat sie auch ihren Namen. Die Blüte wird bis zu 4 Zentimeter im Durchmesser. Sie blüht, je nach Witterung, bis in den Mai hinein. Solange auf den Bäumen kein Laub ist und Licht auf den Waldboden scheint, blüht und gedeiht das Buschwindröschen. Es wir bis zu 25 Zentimeter hoch. Beim Buschwindröschen findet die Verbreitung des Samens durch Ameisen statt, bestäubt werden sie durch Fliegen und Bienen.

Kleines Immergrün

Kleines ImmergrünDas Kleine Immergrün kann trotz seines langsamen Wachstums, große Flächen begrünen. Es handelt sich um einen Halbstrauch, der bis zu 30 Zentimeter hoch werden kann. Aus den dunkelgrünen Blättern kommt ein weißer Milchiger Saft hervor, wenn man sie abknickt. Die Blätter sind leicht glänzend und oval geformt. Das kleine Immergrün blüht in den warmen Monaten von April bis September. Die Blüte besteht aus 5 blauen Blütenblättern die wie Propeller angeordnet beziehungsweiße geformt sind. Wenn der Samen reif ist, springen die grün-braunen Samenkapseln auf. Im Schatten bilden sich zwar weniger Blüten wie in der Sonne, jedoch wächst es auch im Schatten sehr gut. Was den Boden betrifft, ist es nicht sehr anspruchsvoll.

Schopftintling

SchopftintlingDen Schopftintling findet man von Mai bis in den November in Gärten und auf Wiesen. Es handelt sich um einen bis zu 18 cm hohen weißen Pilz. Der Hut kann einen Durchmesser von 6 cm erreichen, der Stiel wird bis zu 3 cm im Durchmesser. Die Farbe des Pilzes ändert sich mit dem Alter. Am unteren Rand des Hutes, der zu Beginn noch am Stiel anliegt und später dann etwas absteht, wird die Farbe schwarz und tropft Tintenähnlich herab. Durch diese Tinte verbreitet sich der Pilz. Solange er noch weiß ist, handelt es sich um einen sehr beliebten Speisepilz.

Igelbovist

IgelbovistMan findet den Igelbovist ab Juli vor allem in Laubwäldern. Solange er noch jung ist und sein Fruchtfleisch weiß, ist er essbar. Später wird sein Fruchtfleisch braun und dann wird dieses zu Sporenstaub, welches für die Verbreitung des Pilzes ausgestoßen wird. Sein kugeliger Körper erreicht einen Durchmesser von etwa 6 cm. Er ist braun und mit Stacheln besetzt. Diese Stacheln fallen ab, wenn er etwas älter wird.

Fliegenpilz

FliegenpilzeDer Fliegenpilz ist durch seinen Orange-roten Hut mit den weißen Punkten weitgehend bekannt. Diese weißen Punkte sind jedoch nicht fest mit dem Hut verbunden, es handelt sich vielmehr um Hüllreste, die nach einigen kräftigen Regenschauern, abgewaschen werden können. Er hat einen dicken weißen Stiel, an dessen unterem Ende eine Knolle sitzt und etwas darüber eine Manschette. Der Hut ist bei älteren Exemplaren flach und kann bis zu 30 cm Durchmesser betragen. Bei jungen Fliegenpilzen ist der Hut fast Kugelförmig und nach unten hin geschlossen. Er kann bis zu 20 cm hoch werden. Man findet den Fliegenpilz etwa von Juli bis in den Oktober. Der Fliegenpilz ist ungenießbar, etwa 5 Prozent der Vergiftungen mit ihm, verlaufen tödlich.

Steinpilz

SteinpilzDer Steinpilz hat einen bis zu 20cm hohen Stiel, der etwa 6cm dick wird. Der Stiel ist graubraun bis grauweiß und unten etwas dicker als oben. Im oberen Bereich ist auf dem Stiel eine Netz-Struktur zu sehen und auch fühlbar. Der Hut des Steinpilzes kann über 20cm im Durchmesser betragen. Er ist zu Beginn halbkugelförmig, später wird er dann etwas flacher. Der Hut hat eine hell bis dunkelbraune Farbe. Manchmal ist er glatt, manchmal aber auch filzig. Das Fruchtfleisch des Pilzes schmeckt leicht nussig und mild, es ist fest und weiß. Bei älteren Exemplaren wird es zunehmend schwammiger. Er ist ein besonders beliebter Speisepilz. Man findet ihn von Juli bis in den Oktober in Nadelwäldern, bevorzugt bei Kiefern und Fichten.

Borretsch

Borretsch PflanzeBis zu 90 cm hoch kann die Borretsch Pflanze werden. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze. Die grünen ovalen Blätter können stachelig sein und sind haarig. Sie enthalten Öle die nach Gurke riechen. Zwischen Mai und September bekommt die Borretsch Pflanze violette bis blaue Sternförmige Blüten. Borretsch wird in der Naturheilkunde und auch in der Küche verwendet. In der Küche werden vor allem die Blätter verwendet. Man kann sie sehr gut in Salaten oder auch Kräuterquarks einsetzten oder auch einfach damit ein Butterbrot belegen. Außerdem ist Borretsch ein Hauptbestandteil der grünen Soße, die eine regionale Spezialität in Hessen ist.
Als Heilmittel kann Borretsch als Mundwasser oder auch bei hohem Fieber eingesetzt werden, zudem ist es durch seine entzündungshemmende, juckreizmindernde Wirkung ideal bei Hautproblemen.

Kartoffelbovist

KartoffelbovistMan findet den Kartoffelbovist hauptsächlich auf sauren und nährstoffarmen Böden in Nadel- und Laubwäldern. Einen sichtbaren Stiel hat er nicht, sein bis zu 10 cm großer Fruchtkörper sitzt direkt auf der Erde. Seine Oberfläche ist schuppig. Wenn der Kartoffelbovist reif ist, befindet sich seine Pulverförmige Sporenmasse im Inneren, bis dahin ist diese weiß und relativ zäh. Seine Sporen verteilt der Kartoffelbovist durch eine Öffnung oben in der Mitte.
Der Kartoffelbovist ist Giftig. In geringen Mengen kommt es zu Magenbeschwerden, wenn man jedoch größere Mengen verzehrt, dann kann es bis zu einer Ohnmacht kommen.

Gallenröhrling

GallenröhrlingDer Gallenröhrling wird immer wieder mit dem Steinpilz oder auch dem Maronenröhrling verwechselt. Man nennt den Gallenröhrling häufig auch Rosspilz, Bitterling oder Bitterröhrling.
Wenn der Gallenröhrling schon etwas älter ist, dann ist die Verwechslungsgefahr geringer, denn im Alter verfärben sich die Röhren in ein schmutziges Rosa, bei jungen Gallenröhrlingen sind sie weiß und feinporig. Bei jungen Exemplaren ist dies nicht der Fall, deshalb kann man sie leicht verwechseln. Ansonsten ist der Braune, meist recht bauchige, Stiel mit einer Netzstruktur überzogen, auch an diesem Merkmal, kann man den Gallenröhrling identifizieren.
Der Gallenröhrling kann einen besonders großen Hut mit einem Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter bekommen. Dieser Hut ist durchgehend braun gefärbt.
Den Gallenröhrling findet man von Sommer bis in den Herbst überwiegend in Nadelwäldern.
Zwar ist der Gallenröhrling nicht giftig, jedoch ist sein Geschmack sehr bitter. Aus diesem Grund handelt es sich nicht um einen Speisepilz.

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Der Buchautor Thomas Kappel hat im September 2017 seinen ersten lustigen Roman veröffentlich. Auf seiner Autorenseite finden sich alle Informationen zum Buch, ISBN und Leseproben.
Thomas Kappel