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Eine umfangreiche Bildergalerie vieler heimischer Tiere finden Sie hier:
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Star

StarDer Star wird bis zu 80 Gramm schwer und erreicht eine Körperlänge von etwa 22 Zentimeter. Der Star hat ein schwarzes Gefieder, das viele helle Punkte aufweist und einen grünlichen metallischen Glanz hat. Der Star hat einen gelben Schnabel. Er ist dafür bekannt, dass er Tierstimmen und andere Geräusche nachmachen kann, man hört ihn das ganze Jahr über, meist von einem erhöhten Standpunkt aus, singen. Der Star niestet normalerweise in Höhlen, aber auch in bereitgestellten Nistkästen. Er brütet seine bis zu 8 Eier zwei Wochen lang, von Mitte bis Ende April. Nach drei Wochen verlassen die Jungvögel das Heimische Nest. Ein Star kann über 20 Jahre alt werden. Der Star ist ein Allesfresser, er isst Insekten und Würmer, aber auch Beeren und Obst, je nach Jahreszeit.

Schwanzmeise

SchwanzmeiseMan findet die Schwanzeise in lichten Wäldern, aber auch auf Friedhöfen oder in Parks und natürlich in unseren Gärten. Ihren Namen hat die Schwanzmeise von ihrem verhältnismäßig langen Schwanz, den sie zum balancieren verwendet. Häufig ist die Schwanzmeise in kleinen Schwärmen unterwegs. Sie hat eine Körperlänge von zirka 15 cm, wobei alleine der Schwanz schon 8 cm lang ist. Der Schwanz und der Rücken sind schwarz, der Kopf und die Brust sind weiß, ansonsten ist sie noch hellbraun rötlich. Ihr schwarzer Schnabel ist mit zirka 7 mm sehr kurz. Sie wird etwa 8 Jahre alt. Sie ist bei der Ernährung nicht sehr wählerrisch und ernährt sich von Nüssen genauso wie von Beeren oder Insekten. Im März beginnt die Schwanzmeise mit der Paarung, sie baut ihr Nest dann in hohen Bäumen oder in großen Büschen. Die Eiablage beginnt im April, die bis zu 12 Eier werden ausschließlich von den Weibchen ausgebrütet. Danach sind die Jungen noch fast drei Wochen im Nest.

Eichhörnchen

EichhörnchenDas Eichhörnchen wiegt etwa 500 Gramm und erreicht eine Körperlänge von bis zu 30 Zentimeter, hinzu kommt noch sein gut 20 Zentimeter langer buschiger Schwanz. Gerade der Schwanz des Eichhörnchens hat mehrere Funktionen, er wärmt im Winter, beim Klettern sorgt er für das Gleichgewicht und auch, wenn das Eichhörnchen von Ast zu Ast springt, stabilisiert er den Flug. An den Pfoten besitzt es Greifzehen. Es hat ein rotbraunes Fell, das am Bauch heller ist. Im Winter ist das Fell nicht so hell, außerdem sind dann auch die Pfoten behaart. In feuchten und dunklen Nadelwäldern, findet man eher das dunkle Eichhörnchen, wohingegen in den Laubwäldern eher das rotbrauen Eichhörnchen zu finden ist. Die Zähne wachsen ständig nach. Problematisch in diesem Zusammenhang ist weiche Nahrung, da sich daran die Zähne nicht abwetzen können. Sie ernähren sich vor allem von Haselnüssen, Tannenzapfen oder Obst. Wenn Eichhörnchen genügend Nahrung haben, dann lagern sie diese ein um später im Winter, wenn das Nahrungsangebot nicht mehr so reichhalt ist, darauf zurückgreifen zu können. Eichhörnchen können ihren Wasserbedarf nicht durch ihre Nahrung decken und halten sich deshalb immer in Gewässernähe auf, um dort zu trinken. Da sie sich überwiegend auf Bäumen aufhalten, sind sie sehr gute Kletterer, wobei sie ihren Schwanz als Balancierstange nutzen. Sie bewegen sich in kleinen Sprüngen vorwärts, wobei die Sprungweite in der Ebene bis zu 50 Zentimeter beträgt. Eigentlich ist das Eichhörnchen ein Einzelgänger, lediglich zur Paarungszeit sieht man sie gemeinsam. Vor allem kurz vor der Dämmerung und in den Morgenstunden kann man das Eichhörnchen, das Tagaktiv ist, gut beobachten. Es hält keinen Winterschlaf, sondern legt in der kalten Jahreszeit nur längere Ruhepausen ein. Ein Eichhörnchennest nennt man Kobel, man findet diese rund 50 Zentimeter im Durchmesser großen Nester, in den Baumkronen. Innen hat so ein Kobel einen Durchmesser von 20 Zentimeter, außerdem sind sie mit Gras und Moos gepolstert. Im Gegensatz zu einem Vogelnest, ist der Eingang unten. Es kommt auch vor, dass Eichhörnchen in Baumhöhlen wohnen. Ein Eichhörnchen bekommt normalerweise zweimal im Jahr Junge. Bei einem Wurf werden etwa 5 Junge geboren, nachdem sie einen Monat getragen wurden. Diese werden etwa 2 Monate von der Mutter versorgt, die Männchen werden von ihr noch vor der Geburt vertrieben. Erst nach einem Monat, öffnen die Jungen ihre Augen, zuvor sind sie nackt und blind. Nach etwa einem halben Monat bekommen die Jungen den ersten Haarflaum. Im ersten Lebensjahr bleiben die Jungtiere in der Nähe der Mutter. Danach werden sie selbst geschlechtsreif. Die Lebenserwartung eines Eichhörnchens beträgt 12 Jahre.

Kernbeißer

KernbeisserDie Flügelspannweite des Kernbeißer beträgt etwa 30 cm. Bei einem Gewicht von bis zu 60 g, wird sein Körper etwa 18 cm groß. Er erreicht ein Alter von gut 12 Jahren. Der Kernbeißer fällt besonders durch seinen sehr kräftigen Schnabel auf. Man findet ihn überall dort, wo es auch viele Laubbäume gibt, also auch in den Städten auf Friedhöfen oder in Parks. Er ernährt sich von Insekten, aber seine Leibspeise sind Kirschkerne. Um diese zu öffnen ist sein großer Schnabel wie gemacht, er kann damit eine unglaublich große Kraft auf den Kern ausüben um diesen zu knacken. Nachdem die Jungen aus dem Nest geschlüpft sind, werden sie von beiden Eltern gefüttert. Zuvor brütet nur das Weibchen die bis zu 6 Eier aus. Während des Brütens, wird sie vom Männchen gefüttert. Vom Aussehen her, sind die beiden Geschlechter sehr ähnlich. Der Bauch ist hellbraun, der Rücken und die Flügel sind eher dunkelbraun und schwarz. Auffällig ist auch eine „schwarze Maske", die er um die Augen, den Schnabel bis hinab zum Hals hat. Man kann den Kernbeißer bei uns das ganze Jahr über bewundern.

Buntspecht

BuntspechtDer Buntspecht wiegt etwa 90 Gramm, wobei seine Flügelspannweite fast 40 cm beträgt und sein Köper knapp über 20 cm groß wird. Er hat einen roten Fleck am Hinterkopf, wobei bei jungen Buntspechten, das rot bis nach vorne zur Stirn reicht. Seine Unterseite ist hell, wobei sie hinter den Beinen Richtung Schwanz rot wird. Sein Rückengefieder ist schwarz mit weißen Flecken. Die Füße sind besonders zum klettern an Bäumen geeignet, sie haben gebogene sehr spitze Krallen, wobei je zwei Krallen nach hinten und zwei nach vorne zeigen. Er wird durch seine sehr dicke Haut vor Insektenstichen geschützt. Man findet den Buntspecht natürlich im Wald, aber auch in den Parks oder auf Friedhöfen der Städte. Er ernährt sich von Früchten und Beeren genauso wie von kleinen Tieren und Insekten. Nachdem das Männchen die Höhle fertig gestellt hat, beginnt es damit, ein Weibchen anzulocken. Dies geschieht beim Buntspecht durch sein typisches trommeln, das aus etwa 15 sehr schnellen Schnabelschlägen besteht. Neben dem trommeln, kann man den Buntspecht auch an seinem lauten Kik ruf erkennen. Das Weibchen legt dann in die Höhle bis zu 7 Eier, und brütet diese 2 Wochen lang aus. Nach weiteren 4 Wochen, verlassen die Jungen die Höhle.

Singdrossel

SingdrosselDie Singdrossel wird bis zu 22 cm groß. Sie ernährt sich von Schnecken und Regenwürmern, das Schneckenhaus schlägt sie auf einem Stein kaputt, um an die Schnecke darin zu gelangen. Sonst stehen noch allerlei Beeren auf ihrem Speiseplan. Man findet sie häufig in gemischten Nadel- und Laubwäldern. Mittlerweile ist sie auch in großen Städten in Parks oder auf Friedhöfen anzutreffen. Die Singdrossel ist braun und hat einen helleren Bauch mit dunklen Flecken. Sie brütet 2-mal pro Jahr, wobei sie jedes Mal bis zu 5 Eier legt, die sie dann bis zu 14 Tagen ausbrütet. Nach weiteren 16 Tagen, verlassen die Jungen das Nest. Die Singdrossel singt sehr schön und gehört mit ihrem Gesang zu den sehr guten Sängern. Sie singen etwa von März bis Juli, wobei man die Männchen besonders viel in der Morgendämmerung und dann wieder abends hört. Der Gesang dient wie immer, um Rivalen abzuschrecken und natürlich vor allem um Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Im Herbst verlassen uns die Singdrosseln und fliegen in den warmen Süden.

blaue Federlibelle

blaue FederlibelleDie blaue Federlibelle erreicht eine Köperlänge von etwa 4 cm und hat dabei eine Flügelspannweite von bis zu 5 cm. Man findet die blaue Federlibelle häufig an Teichen oder langsam fließenden Gewässern. Da sie schlecht fliegen kann, benötigt sie immer etwas Deckung, um nicht allzu leicht die Beute eines Vogels zu werden. Nach der Paarung steht quasi das Männchen auf dem Weibchen, um auf diese Weise das Weibchen vor anderen Männchen oder Feinden schützen zu können, so dass das Weibchen in Ruhe die Eier ablegen kann. Die eigentliche Eiablage dauert ungefähr 3 Stunden. Je nach Temperatur dauert es etwa 6 Wochen, bevor die Larven aus ihren Eiern schlüpfen. Bevor die Larven überwintern, häuten sie sich öfters. Die Larven leben auf dem Bodenschlamm im Wasser und werden aufgrund dessen, dass sie sich nur sehr langsam bewegen, von Fischen verschont. Aus den Larven schlüpfen dann im Folgejahr zwischen April und Juni die neuen Libellen. Die blaue Federlibelle hat lediglich einen Monat Lebenserwartung, man kann sie von Mai bis September beobachten. Frösche, Spinnen oder auch Vögel, verspeisen sehr gerne Libellen, es kommt auch vor, dass sie direkt beim schlüpfen von Ameisen aufgegessen werden.

Schwan

SchwanSchwäne haben ein ganz weißes Gefieder und einen sehr langen Hals. Sie erreichen eine Flügelspannweite von etwa 2,4 Meter und sie können bis zu 14,3 kg schwer werden. Es gibt Schwäne die das stolze Alter von 27 Jahren erreichen. Durch diese beachtliche Größe gehören sie zu den größten Wasservögeln. Der sehr lange Hals dient vor allem dazu, dass sie auch in tieferem Wasser ihre Nahrung suchen können. Dieser Vorhang nennt sich im Übrigen Gründeln, also dass der Kopf unter Wasser und der Schwanz in der Höhe sind. Schwäne ernähren sich Hauptsächlich von Wasserpflanzen. Da sich die Beine recht weit hinten am Körper befinden und diese auch noch sehr kurz sind, fällt den Schwänen das Laufen an Land nicht gerade leicht, deshalb sieht man sie nur sehr selten außerhalb des Wassers. Man findet Schwäne in flachen Seen oder auch in Flüssen, die recht langsam fließen. Der Grund des Flusses beziehungsweise des Sees muss für den Schwan mit seinem Kopf erreichbar sein, da er von Pflanzen auf dem Grund lebt. Schwäne bleiben ihrem Partner ihr Leben lang treu. Das Nest der Schwäne wird von beiden Partnern gebaut, es besteht aus Zweigen und Pflanzen. Da es mehrere Jahr lang immer wieder benutzt wird, kann es auch sein, dass es im Laufe der Zeit noch größer wird und erreicht eine Größe von bis zu 90 cm. Am Schluss wird das Nest innen noch weich gepolstert, hierzu verwenden die Schwäne Daunen. Nachdem das Weibchen die bis zu 6 Eier gelegt hat, brütet es diese bis zu 40 Tage aus. Die jungen Schwäne verlassen die Eltern in der Regel erst dann, wenn diese wieder Nachwuchs bekommen.

Schnecke

SchneckeDie meisten Schnecken tragen ein Schneckenhaus auf dem Rücken, es gibt aber auch Nacktschnecken, bei denen hat sich das Haus zurückgebildet. Schnecken können eine beachtliche Körperlänge von bis zu 20 cm erreichen. Sie haben zwei oder vier Fühler am Kopf. Auf ihrer Bauchseite befinden sich Schleimdrüsen, damit ermöglicht sich die Schnecke, dass ihr Weg durch den Schleim schlüpfriger und damit für sie leichter, wird. Man findet Schnecken häufig im Garten, auf Wiesen aber auch in Laubwäldern. Also überall dort, wo es schattig und feucht ist. Sie ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen, weshalb sie bei vielen Gartenbesitzern nicht beliebt sind. Jedoch sind sie vor allem im Wald wichtig, da sie dort das heruntergefallene Laub zersetzten. Nach drei Jahren sind Schnecken geschlechtsreif. Die befruchteten Eier werden in einer Erdhöhle, die die Schnecke selber in den weichen Boden gräbt, gelegt. Aus den bis zu 60 Eiern schlüpfen nach 2 Wochen die jungen Schnecken, die sofort selbstständig sind. Schnecken können bis zu 19 Jahre alt werden, jedoch erreichen nur wenige dieses hohe Alter, da sie bei zahlreichen Feinden, Igel, Drosseln aber auch Spitzmäuse, auf dem Speiseplan stehen.

Zebraspringspinne

ZebraspringspinneDie Zebraspringspinne hat die typisch schwarz weiße Zeichnung wie ein Zebra auch, daher hat sie ihren Namen. Mit bis zu 7 mm ist sie eine recht kleine Spinne. Sie hat sehr kräftige Beine, mit denen sie Sprünge von bis zu 10 cm durchführen kann. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spinnen, sehen Zebraspringspinnen sehr gut. Sie besitzt insgesamt 8 Augen, wobei zwei nach vorne gerichteten Augen größer sind als die anderen. Sie lebt in einem festen Revier, das sich auch häufig direkt in unserer Nähe befindet. Man sieht sie oft an Hauswänden oder Zäunen. Da sie zu den Springspinnen gehört, baut sie kein Fangnetz. Nachdem sie ein Opfer gesehen hat, springt sie diese an, beißt es, wobei ihr Gift das Opfer lähmt. Wenn sich ihr Opfer nicht mehr bewegt, wird es aufgegessen. Bevor sie losspringt, befestigt sie noch einen Sicherheitsfaden, dieser hilft ihr, falls ihr Sprung doch mal misslingt. Für den Menschen ist sie ungefährlich.

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Der Buchautor Thomas Kappel hat im September 2017 seinen ersten lustigen Roman veröffentlich. Auf seiner Autorenseite finden sich alle Informationen zum Buch, ISBN und Leseproben.
Thomas Kappel