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Eine umfangreiche Bildergalerie vieler heimischer Tiere finden Sie hier:
http://www.wespenspinnen.de/content-75-bildergalerie.html

Goldammer

GoldammerDie Goldammer wird etwa 16 cm groß und erreicht dabei ein Gewicht von 30 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt fast 30 cm. Das Nest der Goldammer wird nur vom Weibchen gebaut und sie legt darin zweimal pro Jahr etwa 5 Eier ab, die sie alleine 14 Tage lang ausbrütet. Währen dieser Zeit wird sie vom Männchen mit Futter versorgt. Das Nest selber wird geschützt von Hecken auf dem Boden errichtet. Nachdem die jungen Goldammern geschlüpft sind, bleiben diese noch fast 2 Wochen im Nest. Die Goldammer ist ein bei uns sehr häufig vorkommender Vogel der sich von Käfern, Spinnen, Würmer, Insekten und auch Pflanzensamen ernährt. Der Kopf und der Bauch sind gelb, der Rücken und die Flügel sind dunkler mit schwarzen Streifen.

Weißstorch

WeissstorchDer Weißstorch hat ein weißes Gefieder, wobei an den Schwungfedern die Spitzen schwarz sind. Der bis zu 20 Zentimeter lange Schnabel ist, genauso wie die Beine, rot. Er wird etwa 4 Kilogramm schwer und erreicht eine Körperhöhe im Stehen von 80 Zentimeter. Durch seine beachtliche Flügelspannweite von 2 Metern gehört er zu den größeren einheimischen Vögeln. Der Weißstorch gehört zu den Zugvögeln und überwintert in Afrika oder Südeuropa, es gibt auch schon einige, die hier bleiben und im Winter nicht nicht mehr wegziehen. Am meisten ist er in Fluss beziehungsweiße Gewässernähe zu finden. Dort ernährt er sich von Fischen, Würmern, Fröschen und anderen kleinen Tieren, die er im Gehen fängt. Das Storchennest findet man heutzutage häufig auf künstlichen Nisthilfen auf Dächern. Dort brütet er von April bis August seine bis zu 7 Eier aus. Das Brüten dauert etwas über einen Monat und wird von beiden Partnern durchgeführt. Das Futter für die kleinen fängt der alte Storch ein und transportiert es in seinem Kehlsack zum Nest, wo er es für die Jungen Störche aus würgt. Durchschnittlich lebt ein Storch 9 Jahre, wobei auch schon Störche mit über 30 Jahren gesichtet wurden.

Rindenspringspinne

RindenspringspinneDie Rindenspringspinne zählt mit einer Körperlänge von etwa 1 cm zu den größten Springspinnen hierzulande. Sie ist Braun und hat auf dem Hinterleib helle paarweiße angeordnete Flecken. Die vorderen Augen sind rot orange umrandet und unter ihnen ist ein orangefarbener Strich. Man findet die Rindenspringspinne häufig an Holzverkleidungen von Häusern oder auf Baumstämmen. Sie suchen ihre Beute indem sie umherlaufen und diese, sobald sie sie gesehen haben, anspringen. Sie ernähren sich von Fliegen, Bienen oder anderen Insekten. In Holzspalten bauen sie sich ein Nest zum Schutz vor schlechtem Wetter und als Nest für die Eiablage. Das Weibchen legt dort bis zu 5 Kokons ab, und bewacht diese. Ein Kokon kann mehrere Hundert Eier enthalten. Die Jungtiere schlüpfen im Sommer und werden aber erst im zweiten Jahr geschlechtsreif.

Eidechse

EidechseEidechsen sind bei uns häufig anzutreffen. Sie werden über 20 cm lang, wobei der Schwanz mehr als die Hälfte der Länge ausmacht. Sie hat vom Kopf bis zum Schwanz auf dem Rücken ein braunes Band mit dunklen Flecken. In der Paarungszeit ist das Männchen besonders kräftig grün. Sie ist häufig an Wegesrändern, Bahndämmen und Straßenböschungen anzutreffen, man findet sie aber auch in Gärten und Wiesen. Eidechsen halten eine Winterruhe, die bis in den März reicht. Nach dieser Winterruhe häuten sie sich und es beginnt die Paarungszeit. Die Männchen verteidigen ihr Territorium gegen andere Männchen, dies geschieht häufig durch sehr harte Kämpfe. Die Weibchen vergraben ihre bis zu 15 Eier in selbstgegrabenen Röhren. Im August schlüpfen dann die Jungen aus ihren Eiern. Sie ernähren sich von Asseln, Spinnen, Würmern und Insekten.

Star

StarDer Star wird bis zu 80 Gramm schwer und erreicht eine Körperlänge von etwa 22 Zentimeter. Der Star hat ein schwarzes Gefieder, das viele helle Punkte aufweist und einen grünlichen metallischen Glanz hat. Der Star hat einen gelben Schnabel. Er ist dafür bekannt, dass er Tierstimmen und andere Geräusche nachmachen kann, man hört ihn das ganze Jahr über, meist von einem erhöhten Standpunkt aus, singen. Der Star niestet normalerweise in Höhlen, aber auch in bereitgestellten Nistkästen. Er brütet seine bis zu 8 Eier zwei Wochen lang, von Mitte bis Ende April. Nach drei Wochen verlassen die Jungvögel das Heimische Nest. Ein Star kann über 20 Jahre alt werden. Der Star ist ein Allesfresser, er isst Insekten und Würmer, aber auch Beeren und Obst, je nach Jahreszeit.

Schwanzmeise

SchwanzmeiseMan findet die Schwanzeise in lichten Wäldern, aber auch auf Friedhöfen oder in Parks und natürlich in unseren Gärten. Ihren Namen hat die Schwanzmeise von ihrem verhältnismäßig langen Schwanz, den sie zum balancieren verwendet. Häufig ist die Schwanzmeise in kleinen Schwärmen unterwegs. Sie hat eine Körperlänge von zirka 15 cm, wobei alleine der Schwanz schon 8 cm lang ist. Der Schwanz und der Rücken sind schwarz, der Kopf und die Brust sind weiß, ansonsten ist sie noch hellbraun rötlich. Ihr schwarzer Schnabel ist mit zirka 7 mm sehr kurz. Sie wird etwa 8 Jahre alt. Sie ist bei der Ernährung nicht sehr wählerrisch und ernährt sich von Nüssen genauso wie von Beeren oder Insekten. Im März beginnt die Schwanzmeise mit der Paarung, sie baut ihr Nest dann in hohen Bäumen oder in großen Büschen. Die Eiablage beginnt im April, die bis zu 12 Eier werden ausschließlich von den Weibchen ausgebrütet. Danach sind die Jungen noch fast drei Wochen im Nest.

Eichhörnchen

EichhörnchenDas Eichhörnchen wiegt etwa 500 Gramm und erreicht eine Körperlänge von bis zu 30 Zentimeter, hinzu kommt noch sein gut 20 Zentimeter langer buschiger Schwanz. Gerade der Schwanz des Eichhörnchens hat mehrere Funktionen, er wärmt im Winter, beim Klettern sorgt er für das Gleichgewicht und auch, wenn das Eichhörnchen von Ast zu Ast springt, stabilisiert er den Flug. An den Pfoten besitzt es Greifzehen. Es hat ein rotbraunes Fell, das am Bauch heller ist. Im Winter ist das Fell nicht so hell, außerdem sind dann auch die Pfoten behaart. In feuchten und dunklen Nadelwäldern, findet man eher das dunkle Eichhörnchen, wohingegen in den Laubwäldern eher das rotbrauen Eichhörnchen zu finden ist. Die Zähne wachsen ständig nach. Problematisch in diesem Zusammenhang ist weiche Nahrung, da sich daran die Zähne nicht abwetzen können. Sie ernähren sich vor allem von Haselnüssen, Tannenzapfen oder Obst. Wenn Eichhörnchen genügend Nahrung haben, dann lagern sie diese ein um später im Winter, wenn das Nahrungsangebot nicht mehr so reichhalt ist, darauf zurückgreifen zu können. Eichhörnchen können ihren Wasserbedarf nicht durch ihre Nahrung decken und halten sich deshalb immer in Gewässernähe auf, um dort zu trinken. Da sie sich überwiegend auf Bäumen aufhalten, sind sie sehr gute Kletterer, wobei sie ihren Schwanz als Balancierstange nutzen. Sie bewegen sich in kleinen Sprüngen vorwärts, wobei die Sprungweite in der Ebene bis zu 50 Zentimeter beträgt. Eigentlich ist das Eichhörnchen ein Einzelgänger, lediglich zur Paarungszeit sieht man sie gemeinsam. Vor allem kurz vor der Dämmerung und in den Morgenstunden kann man das Eichhörnchen, das Tagaktiv ist, gut beobachten. Es hält keinen Winterschlaf, sondern legt in der kalten Jahreszeit nur längere Ruhepausen ein. Ein Eichhörnchennest nennt man Kobel, man findet diese rund 50 Zentimeter im Durchmesser großen Nester, in den Baumkronen. Innen hat so ein Kobel einen Durchmesser von 20 Zentimeter, außerdem sind sie mit Gras und Moos gepolstert. Im Gegensatz zu einem Vogelnest, ist der Eingang unten. Es kommt auch vor, dass Eichhörnchen in Baumhöhlen wohnen. Ein Eichhörnchen bekommt normalerweise zweimal im Jahr Junge. Bei einem Wurf werden etwa 5 Junge geboren, nachdem sie einen Monat getragen wurden. Diese werden etwa 2 Monate von der Mutter versorgt, die Männchen werden von ihr noch vor der Geburt vertrieben. Erst nach einem Monat, öffnen die Jungen ihre Augen, zuvor sind sie nackt und blind. Nach etwa einem halben Monat bekommen die Jungen den ersten Haarflaum. Im ersten Lebensjahr bleiben die Jungtiere in der Nähe der Mutter. Danach werden sie selbst geschlechtsreif. Die Lebenserwartung eines Eichhörnchens beträgt 12 Jahre.

Kernbeißer

KernbeisserDie Flügelspannweite des Kernbeißer beträgt etwa 30 cm. Bei einem Gewicht von bis zu 60 g, wird sein Körper etwa 18 cm groß. Er erreicht ein Alter von gut 12 Jahren. Der Kernbeißer fällt besonders durch seinen sehr kräftigen Schnabel auf. Man findet ihn überall dort, wo es auch viele Laubbäume gibt, also auch in den Städten auf Friedhöfen oder in Parks. Er ernährt sich von Insekten, aber seine Leibspeise sind Kirschkerne. Um diese zu öffnen ist sein großer Schnabel wie gemacht, er kann damit eine unglaublich große Kraft auf den Kern ausüben um diesen zu knacken. Nachdem die Jungen aus dem Nest geschlüpft sind, werden sie von beiden Eltern gefüttert. Zuvor brütet nur das Weibchen die bis zu 6 Eier aus. Während des Brütens, wird sie vom Männchen gefüttert. Vom Aussehen her, sind die beiden Geschlechter sehr ähnlich. Der Bauch ist hellbraun, der Rücken und die Flügel sind eher dunkelbraun und schwarz. Auffällig ist auch eine „schwarze Maske", die er um die Augen, den Schnabel bis hinab zum Hals hat. Man kann den Kernbeißer bei uns das ganze Jahr über bewundern.

Buntspecht

BuntspechtDer Buntspecht wiegt etwa 90 Gramm, wobei seine Flügelspannweite fast 40 cm beträgt und sein Köper knapp über 20 cm groß wird. Er hat einen roten Fleck am Hinterkopf, wobei bei jungen Buntspechten, das rot bis nach vorne zur Stirn reicht. Seine Unterseite ist hell, wobei sie hinter den Beinen Richtung Schwanz rot wird. Sein Rückengefieder ist schwarz mit weißen Flecken. Die Füße sind besonders zum klettern an Bäumen geeignet, sie haben gebogene sehr spitze Krallen, wobei je zwei Krallen nach hinten und zwei nach vorne zeigen. Er wird durch seine sehr dicke Haut vor Insektenstichen geschützt. Man findet den Buntspecht natürlich im Wald, aber auch in den Parks oder auf Friedhöfen der Städte. Er ernährt sich von Früchten und Beeren genauso wie von kleinen Tieren und Insekten. Nachdem das Männchen die Höhle fertig gestellt hat, beginnt es damit, ein Weibchen anzulocken. Dies geschieht beim Buntspecht durch sein typisches trommeln, das aus etwa 15 sehr schnellen Schnabelschlägen besteht. Neben dem trommeln, kann man den Buntspecht auch an seinem lauten Kik ruf erkennen. Das Weibchen legt dann in die Höhle bis zu 7 Eier, und brütet diese 2 Wochen lang aus. Nach weiteren 4 Wochen, verlassen die Jungen die Höhle.

Singdrossel

SingdrosselDie Singdrossel wird bis zu 22 cm groß. Sie ernährt sich von Schnecken und Regenwürmern, das Schneckenhaus schlägt sie auf einem Stein kaputt, um an die Schnecke darin zu gelangen. Sonst stehen noch allerlei Beeren auf ihrem Speiseplan. Man findet sie häufig in gemischten Nadel- und Laubwäldern. Mittlerweile ist sie auch in großen Städten in Parks oder auf Friedhöfen anzutreffen. Die Singdrossel ist braun und hat einen helleren Bauch mit dunklen Flecken. Sie brütet 2-mal pro Jahr, wobei sie jedes Mal bis zu 5 Eier legt, die sie dann bis zu 14 Tagen ausbrütet. Nach weiteren 16 Tagen, verlassen die Jungen das Nest. Die Singdrossel singt sehr schön und gehört mit ihrem Gesang zu den sehr guten Sängern. Sie singen etwa von März bis Juli, wobei man die Männchen besonders viel in der Morgendämmerung und dann wieder abends hört. Der Gesang dient wie immer, um Rivalen abzuschrecken und natürlich vor allem um Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Im Herbst verlassen uns die Singdrosseln und fliegen in den warmen Süden.

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Der Buchautor Thomas Kappel hat im September 2017 seinen ersten lustigen Roman veröffentlich. Auf seiner Autorenseite finden sich alle Informationen zum Buch, ISBN und Leseproben.
Thomas Kappel