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Eine umfangreiche Bildergalerie vieler heimischer Tiere finden Sie hier:
http://www.wespenspinnen.de/content-75-bildergalerie.html

Eichblatt-Radspinne

Eichblatt RadspinneSie gehört zu den echten Radnetzspinnen. Ihren Namen hat sie von der auffälligen Zeichnung ihres Rückens, die an ein Eichenblatt erinnert. Sie wir etwa 1,5cm groß und ist bei uns recht häufig. Der Kopf ist weiß Behaart. Der Hinter Körper wird nach hinten deutlich schmäler. Durch eine Netzartige Struktur auf dunklem Grund, sowie dem weißen Strich mit den Ausbuchtungen, kann man die Eichblatt-Radspinne relativ leicht erkennen und zuordnen. Die Beine sind im oberen Teil dunkel und einfarbig, die restlichen Beinglieder sind hell und dunkel gestreift. Das Netz findet man häufig in Bodennähe, es ist zwischen Grashalmen gebaut. Es kann bis zu 50cm groß werden und besteht aus unterschiedlichen Fäden. Die Paarungszeit ist im Sommer. Nach der Paarung vergehen wenige Wochen, ehe die Eichblatt-Radspinne ein Gespinst mit bis zu 50 Eiern versteckt anlegt. Die neuen Spinnen schlüpfen erst im nächsten Jahr aus diesem Gespinst und bleiben noch eine gewisse Zeit zusammen, ehe sie sich eigene Netze weben.

Mittelspecht

MittelspechtDer Mittelspecht ist etwas 20 cm lang und damit etwas kleiner als der Buntspecht. Durch seinen roten Kopf kann man den Mittelspecht gut vom Buntspecht unterscheiden, denn der Buntspecht besitzt lediglich einen roten Punkt am Hinterkopf. Der Rücken ist schwarz-weiß gefleckt und der Bauch hellrot. Der Schnabel des Mittelspechtes ist etwas kürzer als der des Buntspechtes. Zur Nahrungssuche wechselt er häufig den Baum, man sieht ihn oft oben in den Baumkronen nach essbaren suchen. Er bevorzugt Eichen und andere Laubbäume. Zum Brüten bezieht er Baumhöhlen, die sich häufig an Schadstellen oder auch abgestorbenen Ästen befinden. Die Höhle baut der Mittelspecht meist im April. Danach legt er bis zu 6 Eier darin ab. Es brüten dann etwas 13 Tage lang beide Alt-Vögel, wobei das Männchen immer bei Nacht brütet.

Gartenbaumläufer

GartenbaumläuferDer Gartenbaumläufer hat eine Flügelspannweite von bis zu 21 cm. Sein Gewicht beträgt etwa 11 Gramm und die Körpergröße an die 13 cm. Die Weibchen sind etwas größer und schwerer als die Männchen. Er ist überwiegend braun mit beigen Flecken, sein Hals und Bauch ist weiß. Während der Balz im März kann man den Gesang des Gartenbaumläufers besonders gut hören. Er brütet bis zu zweimal im Jahr. Sein Nest baut er in Holzstapeln, Baumspalten und ähnlichem. Es wird aus Pflanzenfasern, Reisig, Blättern und Moos gebaut. Bis zu 10 Eier legt das Weibchen darin ab. Die Brutzeit beträgt 2 Wochen. Nachdem die Jungen Vögel geschlüpft sind, werden sie von beiden Elternteilen mit Nahrung versorgt. Danach gehen die alten Gartenbaumläufer mit ihren Jungen gemeinsam auf Nahrungssuche. Ihre Nahrung besteht aus Blattläusen, Insekten, Spinnen und Würmern. Seine Nahrung sucht er dadurch, dass er an Baumstämmen entlanghüpft und dort mit seinem gebogenen Schnabel nach essbarem sucht. Sein Schwanz dient ihm hierbei als Stabilisator.

Großer Blaupfeil

Die Libelle Großer Blaupfeil sieht man zwischen Juni und September an stehenden Gewässern. Durch die Körperlänge von etwa 5cm und die Flügelspannweite von etwa 10cm ist er auch gut zu sehen. Der Hinterleib der männlichen Tiere ist bis auf die drei letzten Segmente, welche Schwarz sind, blau. Der Hinterleib der weiblichen Tiere ist dagegen eher gelb, dadurch kann man die Geschlechter gut unterscheiden. Der Große Blaupfeil wartet meistens in Gewässernähe auf einer niedrigen Ansitzstelle auf seine Beute, die er von dort aus Jagd. Da der Große Blaupfeil eine hohe Fluchtdistanz hat, kann man ihn nur aus größerer Entfernung beobachten. Die Paarung dauert nicht selten bis zu 10 Minuten und beginnt meistens im Flug und endet dann auf festem Untergrund. Nach der Paarung wacht das Männchen über das Weibchen, welches jetzt mit der Eiablage beginnt. Die Eiablage geschieht durch abwerfen der Eier in Ufernähe. Sobald das Weibchen alle Eier abgelegt hat, findet eine erneute Paarung statt. Bereits nach einigen Wochen schlüpfen aus den abgelegten Eiern die Libellenlarven. Erst nach weiteren 3 Jahren werden diese wiederum zu Libellen.

Goldaugenbremse

GoldaugenbremseDie Goldaugenbremse ist eine sehr schöne Bremse, die durch ihre wundervollen Augen besticht. Die Augen sind metallisch Grün und haben mehrere Lilafarbene Flecken. Beim Männchen sind die Augen zusammen, beim Weibchen ist ein breiter Steg dazwischen. Mit ihrer Körperlänge von fast 1,5cm kann man die Goldaugenbremse auch gut mit bloßem Auge sehen. Die Flügel und auch der Hinterleib weisen ein interessantes Mosaikmuster auf. Wie bei allen Bremsen, sticht auch bei den Goldaugenbremsen nur das Weibchen, da sie das Blut für ihre Eier benötigt, die Männchen dagegen ernähren sich von Pflanzensäften. Man findet sie überwiegend an Tümpeln und stehenden Gewässern.

Goldammer

GoldammerDie Goldammer wird etwa 16 cm groß und erreicht dabei ein Gewicht von 30 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt fast 30 cm. Das Nest der Goldammer wird nur vom Weibchen gebaut und sie legt darin zweimal pro Jahr etwa 5 Eier ab, die sie alleine 14 Tage lang ausbrütet. Währen dieser Zeit wird sie vom Männchen mit Futter versorgt. Das Nest selber wird geschützt von Hecken auf dem Boden errichtet. Nachdem die jungen Goldammern geschlüpft sind, bleiben diese noch fast 2 Wochen im Nest. Die Goldammer ist ein bei uns sehr häufig vorkommender Vogel der sich von Käfern, Spinnen, Würmer, Insekten und auch Pflanzensamen ernährt. Der Kopf und der Bauch sind gelb, der Rücken und die Flügel sind dunkler mit schwarzen Streifen.

Weißstorch

WeissstorchDer Weißstorch hat ein weißes Gefieder, wobei an den Schwungfedern die Spitzen schwarz sind. Der bis zu 20 Zentimeter lange Schnabel ist, genauso wie die Beine, rot. Er wird etwa 4 Kilogramm schwer und erreicht eine Körperhöhe im Stehen von 80 Zentimeter. Durch seine beachtliche Flügelspannweite von 2 Metern gehört er zu den größeren einheimischen Vögeln. Der Weißstorch gehört zu den Zugvögeln und überwintert in Afrika oder Südeuropa, es gibt auch schon einige, die hier bleiben und im Winter nicht nicht mehr wegziehen. Am meisten ist er in Fluss beziehungsweiße Gewässernähe zu finden. Dort ernährt er sich von Fischen, Würmern, Fröschen und anderen kleinen Tieren, die er im Gehen fängt. Das Storchennest findet man heutzutage häufig auf künstlichen Nisthilfen auf Dächern. Dort brütet er von April bis August seine bis zu 7 Eier aus. Das Brüten dauert etwas über einen Monat und wird von beiden Partnern durchgeführt. Das Futter für die kleinen fängt der alte Storch ein und transportiert es in seinem Kehlsack zum Nest, wo er es für die Jungen Störche aus würgt. Durchschnittlich lebt ein Storch 9 Jahre, wobei auch schon Störche mit über 30 Jahren gesichtet wurden.

Rindenspringspinne

RindenspringspinneDie Rindenspringspinne zählt mit einer Körperlänge von etwa 1 cm zu den größten Springspinnen hierzulande. Sie ist Braun und hat auf dem Hinterleib helle paarweiße angeordnete Flecken. Die vorderen Augen sind rot orange umrandet und unter ihnen ist ein orangefarbener Strich. Man findet die Rindenspringspinne häufig an Holzverkleidungen von Häusern oder auf Baumstämmen. Sie suchen ihre Beute indem sie umherlaufen und diese, sobald sie sie gesehen haben, anspringen. Sie ernähren sich von Fliegen, Bienen oder anderen Insekten. In Holzspalten bauen sie sich ein Nest zum Schutz vor schlechtem Wetter und als Nest für die Eiablage. Das Weibchen legt dort bis zu 5 Kokons ab, und bewacht diese. Ein Kokon kann mehrere Hundert Eier enthalten. Die Jungtiere schlüpfen im Sommer und werden aber erst im zweiten Jahr geschlechtsreif.

Eidechse

EidechseEidechsen sind bei uns häufig anzutreffen. Sie werden über 20 cm lang, wobei der Schwanz mehr als die Hälfte der Länge ausmacht. Sie hat vom Kopf bis zum Schwanz auf dem Rücken ein braunes Band mit dunklen Flecken. In der Paarungszeit ist das Männchen besonders kräftig grün. Sie ist häufig an Wegesrändern, Bahndämmen und Straßenböschungen anzutreffen, man findet sie aber auch in Gärten und Wiesen. Eidechsen halten eine Winterruhe, die bis in den März reicht. Nach dieser Winterruhe häuten sie sich und es beginnt die Paarungszeit. Die Männchen verteidigen ihr Territorium gegen andere Männchen, dies geschieht häufig durch sehr harte Kämpfe. Die Weibchen vergraben ihre bis zu 15 Eier in selbstgegrabenen Röhren. Im August schlüpfen dann die Jungen aus ihren Eiern. Sie ernähren sich von Asseln, Spinnen, Würmern und Insekten.

Star

StarDer Star wird bis zu 80 Gramm schwer und erreicht eine Körperlänge von etwa 22 Zentimeter. Der Star hat ein schwarzes Gefieder, das viele helle Punkte aufweist und einen grünlichen metallischen Glanz hat. Der Star hat einen gelben Schnabel. Er ist dafür bekannt, dass er Tierstimmen und andere Geräusche nachmachen kann, man hört ihn das ganze Jahr über, meist von einem erhöhten Standpunkt aus, singen. Der Star niestet normalerweise in Höhlen, aber auch in bereitgestellten Nistkästen. Er brütet seine bis zu 8 Eier zwei Wochen lang, von Mitte bis Ende April. Nach drei Wochen verlassen die Jungvögel das Heimische Nest. Ein Star kann über 20 Jahre alt werden. Der Star ist ein Allesfresser, er isst Insekten und Würmer, aber auch Beeren und Obst, je nach Jahreszeit.


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Der Buchautor Thomas Kappel hat im September 2017 seinen ersten lustigen Roman veröffentlich. Auf seiner Autorenseite finden sich alle Informationen zum Buch, ISBN und Leseproben.
Thomas Kappel