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Was ist eigentlich Gesundheit?

Es gibt keine allgemein (also für alle (Menschen) und Lebenslagen) gültige Definition. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 22. Juli 1946 eine Definition verfasst: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.". Diese Definition fasst also nicht nur rein körperliche Aspekte zusammen, sondern bezieht auch das geistige und psychische mit ein. Um auch im erkrankten Zustand Ihr Leben zu meistern, ist Hilfe (von Personen oder Hilfsmitteln) unerlässlich. Es ist nicht leicht, einen kompetenten Partner in Gesundheitsfragen zu finden. Achten Sie darauf, dass er sich auch Zeit nimmt um im persönlichen Gespräch mit Ihnen die für Sie richtigen Möglichkeiten zu erkennen und Lösungen anzubieten weiß. Auch sogenante "alternative" Heilmethoden sind eine sinnvolle Gesundheitsfördernde Maßname. Es muss aber auch festgehalten werden, dass es diese alternativen Heilmethoden schon seit Jahrtausenden gibt, also schon viel länger als die sogenante "Schulmedizin". Überhaupt sollten Sie eher Abstand von Schulmedizinener nehmen, der Auspruch "herrumdoktern" kommt ja nicht von irgendwoher. Sie probieren etwas und wenn es nicht klappt, wird etwas anderes ausprobiert.

Tageslicht

Tageslicht ist lebensnotwendig, es senkt den Blutdruck, verbessert unsere Laune, regelt den Tagesrhythmus und ist für die Produktion von Vitamin D verantwortlich. Es regt den Appetit an und sorgt für einen gesunden Schlaf. Aber gerade im Herbst und Winter ist "echtes" Tageslicht nicht immer in ausreichender Menge vorhanden. Dann sollte man sich unter eine Tageslichtlampe setzten. In den Skandinavischen Ländern (Finnland, Schweden und Norwegen) in denen es im Winter monatelang nicht hell wird, litten früher viele Menschen an der sogenannten saisonabhängigen Depression (der Winterdepression). Seit dort Tageslichtlampen sehr weit verbreitet sind, ist diese Winterdepression praktisch nicht mehr vorhanden. Das helle Licht bewirkt, dass Serotonin wieder in ausreichender Menge vorhanden ist, ein Serotoninmangel ist der Auslöser jeder Depression (nicht nur der Winterdepression), deshalb ist es wichtig, dass durch diese einfache Maßnahme ein Mangel verhindert wird. Wenn ausreichend Serotonin vorhanden ist, kann man wieder besser schlafen, denken und fühlt sich wieder wohl um das Leben zu genießen. Am besten ist natürlich echtes Sonnenlicht geeignet, aber wenn dieses nicht zur Verfügung steht, geht auch eine dem Sonnenlicht ähnliche Tageslichtlampe. Es werden um eine ausreichende Wirkung zu erzielen, mindestens 2000 Lux benötigt, in der Wohnung hat es aber nicht einmal die Hälfte, deshalb ist eine spezielle Tageslichtbestrahlung ratsam. Häufig werden gegen Depressionen Medikamente verordnet, Tageslicht hingegen ist besser als Medikamente, zum Beispiel Johanniskraut, und das ohne Nebenwirkungen. Tageslicht sollte auch wenn man sich besser fühlt, über einen längeren Zeitraum angewandt werden.

Lachen ist gesund!

Warum ist Lachen eigentlich so gesund?
Beim lachen werden vom Körper Hormone, unter anderem Endorphine, die so genannten Glückshormone, ausgeschüttet. Diese Hormonausschüttung stärkt das Immunsystem und beugt dadurch Krankheiten vor. Es werden sehr viele unterschiedliche Muskeln angeregt was dazu führt, dass der Blutdruck und der Sauerstoffgehalt des Blutes steigt. Es findet quasi eine innere Massage statt, durch die sich nach dem Lachen ein Gefühl der Entspannung einstellt. Wenn Sie lachen, werden fast 100 Muskeln im ganzen Körper aktiv, alleine im Gesicht sind es 17. Allerdings werden nicht alle Muskeln angespannt, es gibt auch welche die sich beim lachen entspannen, zum Beispiel die Beinmuskeln oder die der Blase, daher kommen die Ausdrücke „Sich vor lachen in die Hose pinkeln" und „ich konnte mich vor lauter lachen nicht mehr auf den Beinen halten". Durch die schnelle Atmung wird viermal so viel Sauerstoff transportiert, dadurch wird auch die Lunge gestärkt. Der Puls wird schnell, die Durchblutung verbessert sich. Nach dem Lachen sinkt der Puls und der Blutdruck anhaltend. Durch häufiges Lachen wird das Herzinfarktrisiko halbiert. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass nach dem Lachen deutlich mehr Abwehrstoffe im Blut sind, das schützt vor Krankheiten. Lachen ist gut gegen negativen Stress, es finden sich danach weniger Stresshormone im Blut. Die Verdauung wird angeregt, der ganze Stoffwechsel wird also positiv beeinflusst. Lachen verringert das Schmerzempfinden zum Beispiel bei Kopfschmerzen, hilft bei Schlaflosigkeit und Verstopfung. Und das Beste ist, es ist vollkommen egal, worüber man lacht, über einen guten Witz, oder einfach so. Wenn man in einen Raum kommt, in dem schon alle lachen, kann man sich dem nicht entziehen, man muss unweigerlich mitlachen, obwohl man gar nicht weiß warum die anderen lachen. Daher kommt der Ausdruck „Lachen ist ansteckend", man kann es zwar versuchen zu unterdrücken, aber lange gelingt es einem nicht. Vermeiden Sie es also, beim Fernsehen oder im Kino sich Krimis, Action, Dramen oder Horrorfilme anzuschauen, dies schlägt nur aufs Gemüt. Schauen Sie sich statt dessen Lustige Sachen, Fernsehsehrien wie zum Beispiel "Eine schrecklich nette Famile" oder Komödien an. Übrigens der Weltlachtag findet an jedem ersten Sonntag im Mai statt, und wird bereits seit 1998 (belacht) begangen.

Quarkumschlag

Der sehr einfach anzuwendende Quarkumschlag hilft bei Schmerzen und Entzündungen. Dieses sehr alte Hausmittel ist nicht nur günstig, sondern auch einfach "zubereitet". Der Quarkumschlag wirkt abschwellend und kühlend und lindert dadurch die Schmerzen und wirkt gegen die Entzündung. Er wird insbesondere bei Verstauchungen, Prellungen, Arthritis und Arthrose eingesetzt, außerdem kann er noch bei Insektenstichen und bei Sonnenbrand eingesetzt werden. Der Quark wird einfach auf die Haut aufgetragen und mit zwei oder drei Handtüchern eingewickelt. Wenn der Quark zu bröseln beginnt, kann er abgenommen werden. Das hört sich vielleicht nach viel Aufwand und einer großen Sauerei an, ist es aber nicht und am Ende ist er sehr effektiv. Der Quarkumschlag kann bedenkenlos öfters wiederholt werden. Ein weiterer Vorteil des Quarkumschlages ist, dass er nicht unangenehm richt. Gerade der Geruch ist ja bei manchen Arzneimitteln sehr intensiv und aufdringlich.

Nordic Walking

Bei der Ausdauersportart Nordic Walking wird das schnelle gehen durch den Einsatz von zwei Stöcken unterstützt. Die Anfänge des Nordic Walking gehen zurück bis in die 30er Jahre. Damals trainierten schon viele Skilangläufer im Sommer und Herbst für den Winter. Durch den Einsatz von Stöcken wird auch das Gehirn trainiert, da die Stöcke, Hände und Beine koordiniert werden müssen und auch beide Hände und Arme zum Einsatz kommen. Bewegung an der frischen Luft tut immer gut und man sollte beachten, dass man bei dieser (natürlich auch bei jeder anderen) sportlichen Betätigung, genug Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Dadurch, dass beim Nordic Walking die Arme aktiv bewegt werden, wird im vergleich zum normalen Walking oder auch dem Joggen, mehr Energie verbraucht. Dies ist auch dann besonders interessant, wenn sie durch Nordic Walking etwas für ihr Gewicht tun wollen. Die Stöcke bestehen heutzutage überwiegend aus Carbon, dadurch sind sie besonders leicht, vibrationsarm und gehen normalerweise nicht kaputt. Wenn sie überwiegend auf geteerten Wegen laufen, empfiehlt sich eine gummispitze. Die Länge der Stöcke richtet sich nach ihrer Körpergröße, die Stöcke sollten ihnen bis zum Bauchnabel reichen. Leider hat es sich noch nicht bis in jedes Sportfachgeschäft rumgesprochen, dass man jetzt mit kürzeren Stöcken läuft.

Rotlicht-Behandlung

Für die Rotlichtbehandlung kommen spezielle Rotlichtlampen zum Einsatz. Diese Lampen bestehen aus speziellen Glühbirnen, deren Glaskolben und Glühdraht einen höheren Anteil an Wärmestrahlung (Infrarotstahlung) gegenüber dem Anteil an sichtbarem Licht, haben. Rotlicht wird sehr häufig zuhause angewendet, da die Handhabung sehr einfach ist. Das Wirkprinzip der Rotlichtbehandlung beruht darauf, dass die Wärmestrahlen nur einige Millimeter in die Haut eindringen, aber durch Wärmeleitung auch tiefere Schichten, zum Beispiel Bindegewebe und Gelenke, erreicht werden. Bei der Anwendung muss deshalb auch darauf geachtet werden, dass die Lampe nicht zu nah am Körper steht und die Anwendung nicht zu lange durchgeführt wird, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann. Auch ist darauf zu Achten, dass bei einer Anwendung im Gesicht oder bei den Ohren, ein geeigneter Augenschutz zu tragen ist und zusätzlich sollten die Augen geschlossen sein, da sonst die Augen geschädigt werden können. Achten Sie deshalb darauf, wenn Sie eine Rotlichtbehandlung machen, dass Haustiere und kleine Kinder nicht im Raum sind, so dass diese nicht direkt ins Rotlicht schauen oder dieses umstoßen können. Rotlicht wird typischerweise bei Mittelohrentzündungen, Hexenschuss und Muskelverspannungen eingesetzt. Also überall dort, wo Wärme Erfolgversprechend ist.

Richtig Lüften

Durch lüften will man in einem Raum einen Luftaustausch erreichen. Am einfachsten erreicht man eine Lüftung durch öffnen von Fenstern und Türen. Der Einlass von Sauerstoff und der Auslass von Kohlendioxid, das durch unsere Atmung entsteht, sowie Schadstoffe die aus Möbeln austreten, sowie zuviel Luftfeuchtigkeit, ist das Ziel des Lüftens. Damit das normale Gleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid erhalten bleibt, ist ein regelmäßiges lüften unerlässlich. Wenn nicht ausreichend gelüftet wird, kann sich durch die Luftfeuchtigkeit Schimmel bilden. Wenn ein Raum nicht gut gelüftet ist, kommt es zu Krankheitserscheinungen wie Müdigkeit, Unwohlsein und Kopfschmerzen. Vor allem im Winter wird häufig zu wenig oder gar nicht gelüftet. Man sollte aber auch dann wenn es sehr kalt ist, lüften. Am besten mehrmals täglich kurz, mindestens 5 Minuten, die Fenster ganz aufmachen. In dieser kurzen Zeit wird nur die Luft ausgetauscht, die Wohnung kühlt nicht ab, da Möbel und andere Gegenstände die Wärme länger speichern, außerdem erwärmt sich die frische Luft dann auch wieder sehr schnell.

Zimmerspringbrunnen

Ein Zimmerspringbrunnen sorgt für ein angenehmes Raumklima und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Unsere liebsten Haustiere, die Katzen, trinken sehr gerne von Zimmerspringbrunnen, da das Wasser dort drin immer in Bewegung ist und mit Sauerstoff angereicht, also nie alt und abgestanden ist. Das Geräusch des plätschernden Wassers ist sehr angenehm, man fühlt sich, als ob man in der freien Natur an einem Bach sitzen würde. Normalerweise muss man seinen Zimmerspringbrunnen nur aufstellen, mit Wasser füllen und die elektrische Pumpe einstecken, schon läuft er. Die elektrische Pumpe ist leicht zu handhaben, auch die Reinigung der Pumpe macht keine Probleme. Zimmerspringbrunnen gibt es in verschiednen Formen und vielen Farben. Es gibt welche mit Beleuchtung und solche mit Pflanzen, so dass es für jeden Geschmack etwas Passendes gibt. Damit die elektrische Pumpe, die Schale und der Stein oder die Kugel nicht so schnell verkalken, empfiehlt es sich, den Brunnen mit Mineralwasser zu betreiben, da Leitungswasser zu viel Kalk enthält. Auch unsere Haustiere, die davon trinken, trinken lieber Mineralwasser ohne Kohlensäure, als Leitungswasser.

Bachblüten

Die Bachblütentherapie ist eine alternative Heilmethode, die in  den 30er Jahren von Edward Bach, einem englischen Arzt, entdeckt wurde.  Durch die Bachblüten werden Körper und Seele in Einklang gebracht. Die Bachblütentherapie besteht aus 38 verschiedenen Blüten, die je nach Gemütszustand (z.B.: Angst, Kummer, Ärger) eingesetzt werden. Der Bachblütentherapie wird oft nur ein Placeboeffekt nachgesagt, aber Bachblüten werden auch bei Tieren erfolgreich eingesetzt und dass diese sich die Wirkung einbilden ist ja doch unwahrscheinlich.

Rollkur

Ein altes bewährtes gutes Hausmittel bei Magenbeschwerden ist die Rollkur. Bei der Rollkur trinkt man eine große Tasse warmen, nicht heißen, Kamillentee, mindestens 300ml. Dann legt man sich zuerst 5 Minuten auf den Bauch, danach 5 Minuten auf die linke Seite, dann folgen 5 Minuten auf dem Rücken und zum Schluss noch 5 Minuten auf der rechen Seite. Der Kamillentee wirkt beruhigend auf den Magen. Die Drehrichtung und das beginnen mit der Bauchlage, hat den Hintergrund, dass dadurch jede Seite des Magens 5 Minuten mit Kamillentee benetzt ist, und dieser erst am Schluss in Richtung Darm abfließen kann. Sie sollten, wenn Sie eine Rollkur durchführen, genügend Zeit einplanen und auch den anderen Mitbewohnern dies mitteilen, so dass sie in dieser Zeit zur Ruhe kommen, was zum Beispiel auch durch das Hören einer Entspannungsmusik begünstigt wird. Vergessen Sie nicht, das Telefon auszuschalten.

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