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Rotlicht-Behandlung

Für die Rotlichtbehandlung kommen spezielle Rotlichtlampen zum Einsatz. Diese Lampen bestehen aus speziellen Glühbirnen, deren Glaskolben und Glühdraht einen höheren Anteil an Wärmestrahlung (Infrarotstahlung) gegenüber dem Anteil an sichtbarem Licht, haben. Rotlicht wird sehr häufig zuhause angewendet, da die Handhabung sehr einfach ist. Das Wirkprinzip der Rotlichtbehandlung beruht darauf, dass die Wärmestrahlen nur einige Millimeter in die Haut eindringen, aber durch Wärmeleitung auch tiefere Schichten, zum Beispiel Bindegewebe und Gelenke, erreicht werden. Bei der Anwendung muss deshalb auch darauf geachtet werden, dass die Lampe nicht zu nah am Körper steht und die Anwendung nicht zu lange durchgeführt wird, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann. Auch ist darauf zu Achten, dass bei einer Anwendung im Gesicht oder bei den Ohren, ein geeigneter Augenschutz zu tragen ist und zusätzlich sollten die Augen geschlossen sein, da sonst die Augen geschädigt werden können. Achten Sie deshalb darauf, wenn Sie eine Rotlichtbehandlung machen, dass Haustiere und kleine Kinder nicht im Raum sind, so dass diese nicht direkt ins Rotlicht schauen oder dieses umstoßen können. Rotlicht wird typischerweise bei Mittelohrentzündungen, Hexenschuss und Muskelverspannungen eingesetzt. Also überall dort, wo Wärme Erfolgversprechend ist.

Richtig Lüften

Durch lüften will man in einem Raum einen Luftaustausch erreichen. Am einfachsten erreicht man eine Lüftung durch öffnen von Fenstern und Türen. Der Einlass von Sauerstoff und der Auslass von Kohlendioxid, das durch unsere Atmung entsteht, sowie Schadstoffe die aus Möbeln austreten, sowie zuviel Luftfeuchtigkeit, ist das Ziel des Lüftens. Damit das normale Gleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid erhalten bleibt, ist ein regelmäßiges lüften unerlässlich. Wenn nicht ausreichend gelüftet wird, kann sich durch die Luftfeuchtigkeit Schimmel bilden. Wenn ein Raum nicht gut gelüftet ist, kommt es zu Krankheitserscheinungen wie Müdigkeit, Unwohlsein und Kopfschmerzen. Vor allem im Winter wird häufig zu wenig oder gar nicht gelüftet. Man sollte aber auch dann wenn es sehr kalt ist, lüften. Am besten mehrmals täglich kurz, mindestens 5 Minuten, die Fenster ganz aufmachen. In dieser kurzen Zeit wird nur die Luft ausgetauscht, die Wohnung kühlt nicht ab, da Möbel und andere Gegenstände die Wärme länger speichern, außerdem erwärmt sich die frische Luft dann auch wieder sehr schnell.

Zimmerspringbrunnen

Ein Zimmerspringbrunnen sorgt für ein angenehmes Raumklima und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Unsere liebsten Haustiere, die Katzen, trinken sehr gerne von Zimmerspringbrunnen, da das Wasser dort drin immer in Bewegung ist und mit Sauerstoff angereicht, also nie alt und abgestanden ist. Das Geräusch des plätschernden Wassers ist sehr angenehm, man fühlt sich, als ob man in der freien Natur an einem Bach sitzen würde. Normalerweise muss man seinen Zimmerspringbrunnen nur aufstellen, mit Wasser füllen und die elektrische Pumpe einstecken, schon läuft er. Die elektrische Pumpe ist leicht zu handhaben, auch die Reinigung der Pumpe macht keine Probleme. Zimmerspringbrunnen gibt es in verschiednen Formen und vielen Farben. Es gibt welche mit Beleuchtung und solche mit Pflanzen, so dass es für jeden Geschmack etwas Passendes gibt. Damit die elektrische Pumpe, die Schale und der Stein oder die Kugel nicht so schnell verkalken, empfiehlt es sich, den Brunnen mit Mineralwasser zu betreiben, da Leitungswasser zu viel Kalk enthält. Auch unsere Haustiere, die davon trinken, trinken lieber Mineralwasser ohne Kohlensäure, als Leitungswasser.

Bachblüten

Die Bachblütentherapie ist eine alternative Heilmethode, die in  den 30er Jahren von Edward Bach, einem englischen Arzt, entdeckt wurde.  Durch die Bachblüten werden Körper und Seele in Einklang gebracht. Die Bachblütentherapie besteht aus 38 verschiedenen Blüten, die je nach Gemütszustand (z.B.: Angst, Kummer, Ärger) eingesetzt werden. Der Bachblütentherapie wird oft nur ein Placeboeffekt nachgesagt, aber Bachblüten werden auch bei Tieren erfolgreich eingesetzt und dass diese sich die Wirkung einbilden ist ja doch unwahrscheinlich.

Rollkur

Ein altes bewährtes gutes Hausmittel bei Magenbeschwerden ist die Rollkur. Bei der Rollkur trinkt man eine große Tasse warmen, nicht heißen, Kamillentee, mindestens 300ml. Dann legt man sich zuerst 5 Minuten auf den Bauch, danach 5 Minuten auf die linke Seite, dann folgen 5 Minuten auf dem Rücken und zum Schluss noch 5 Minuten auf der rechen Seite. Der Kamillentee wirkt beruhigend auf den Magen. Die Drehrichtung und das beginnen mit der Bauchlage, hat den Hintergrund, dass dadurch jede Seite des Magens 5 Minuten mit Kamillentee benetzt ist, und dieser erst am Schluss in Richtung Darm abfließen kann. Sie sollten, wenn Sie eine Rollkur durchführen, genügend Zeit einplanen und auch den anderen Mitbewohnern dies mitteilen, so dass sie in dieser Zeit zur Ruhe kommen, was zum Beispiel auch durch das Hören einer Entspannungsmusik begünstigt wird. Vergessen Sie nicht, das Telefon auszuschalten.

Was kann man gegen Fußgeruch tun?

Schweiß stinkt nicht, wenn er aus dem Körper kommt. Erst, wenn er ein feucht-warmes Klima vorfindet, können sich Bakterien bilden, die dann einen Zersetzungsprozess beginnen und dieser beginnt dann unangenehm zu riechen. Dies ist beim Fuß hauptsächlich zwischen Fußsohle und Schuh der Fall, so dass dort dann der typische Geruch von Schweißfüßen entseht. Deshalb ist genau hier der richtige Ansatz um gegen Schweissfüße vorzugehen. Wenn Sie Zedernholzsohlen einlegen, werden Sie bereits am ersten Tag feststellen, dass Ihre Schweissfüße nicht mehr so unangenehm riechen. Die Zedernholzsohle wirkt gegen Pilze und beseitigt Fußgeruch. Das wird durch Kienöl, das im Zedernholz enthalten ist, möglich. Kienöl muss dem Zedernholz nicht zugefügt werden, da es in im bereits naturgemäß enthalten ist. Kienöl wurde bereits im alten Ägypten verwendet, um die Mumien haltbar einzubalsamieren. Außerdem wird es heute noch häufig im Schiffsbau verwendet, eigentlich überall dort, wo es feucht ist und sich Fäulnis und Schimmel bilden könnte. Da die Zedernholzsohle sehr dünn ist, passt sie sich ideal Ihrer Fußform an. Ihre glatte Oberfläche verhilft ihr zu einem sehr angenehmen Tragegefühl. Da Zedernholz ein natürlich nachwachsender Rohstoff ist, stört es auch nicht das natürliche Gleichgewicht der Natur, es handelt sich nicht um ein Tropenholz.

Nordic Walking alfa Methode

Nordic Walking wird immer beliebter, deshalb sollten auch Sie, wenn Sie damit anfangen, auf die richtige Technik achten, denn nur dann wirkt Nordic Walking optimal. Als kleine Hilfe hierfür gibt es den Begriff „Alfa". Jeder Buchstabe steht für etwas Bestimmtes:
  • A = Aufrechter Gang. Um ein natürliches rückengerechtes gehen zu ermöglichen, ist die natürliche Aufrichtung der Wirbelsäule das Ziel. Die Aufrechte Haltung sollten wir auch ohne Stöcke den ganzen Tag über einhalten.
  • L = Langer Arm. Der lange Arm beim Nordic Walking gibt, wenn er bei Schub und Schwungphase eingesetzt wird, nicht nur mehr Muskeleinsatz durch bessere Technik, sonder auch Gesundheitliche Vorteile.
  • F = Flacher Stock. Der Stock sollte immer flach gehalten werden, ein (fast) senkrechter Stock ist nicht erwünscht.
  • A = Angepasste Schrittlänge. Die Schrittlänge sollte in der Ebene in etwa der Länge des Stockes entsprechen. Der Stock sollte vom Boden bis zum Bauchnabel reichen.

Wenn Sie diese Punkte beachten, dann ist Nordic Walking in jedem Alter die optimale Sportart um sich körperlich fitt zu halten. Es ist Gelenk schonend und kann bereits ohne großen finanziellen Einsatz (Sportausrüstung) betrieben werden. Es kräftigt Rücken, Bauch, Schulter, Brust und Armmuskulatur. Und es hilft Verspannungen im Schulter und Nackenbereich zu beseitigen und beugt dagegen vor. Beim Nordic Walking werden bis zu 600 Muskel, etwa 90%, eingesetzt, dadurch ergibt sich ein hoher Energieverbrauch. Nordic Walking hilft Stresshormone abzubauen und verzögert den Alterungsprozess. Zur Stocklänge ist noch anzumerken, dass bis vor wenigen Jahren noch mit etwas längeren Stöcken gelaufen wurde. Leider ist dies noch nicht bis in jedes Sportfachgeschäft durchgedrungen. Die Stöcke sollten bis zum Bauchnabel reichen, lieber ein kleines bisschen kürzer, falls es Ihre Größe nicht gibt.

Geistige Fitness

Körperliche Fitness genießt heutzutage ein hohes Ansehen. Die Notwendigkeit für eine Körperliche Fitness geht mittlerweile durch alle Altergruppen, auch Senioren scheuen sich nicht, Fitnessstudios aufzusuchen. Dass man den Körper trainieren muss, leuchtet jedem ein, aber wie ist es mit dem Kopf? Hier hat zum Glück ein umdenken eingesetzt. Auch wenn es einem natürlich schwer fällt, sich einzugestehen, dass man sich nicht mehr so gut konzentrieren oder sich etwas merken kann. Oft wird es als ganz normal abgetan, im alter ist das halt so. Das stimmt aber nicht, man kann/muss auch seinen Kopf trainieren. Und es ist nicht nur etwas für die „alten", je früher man damit anfängt umso besser. Wer schon früh anfängt, hat ein vergleichbar höheres Ausgangsniveau, was bedeutet, dass die, auch für andere, merkbare Defizite später auftreten. Eine alte (aber wahre) Weisheit lautet „wer rastet, der rostet". Wenn Sie sich vorstellen, Sie hätten Ihr Bein eingegipst, dann wäre Ihnen klar, dass die Beinmuskeln „schrumpfen" und wenn der Gips wieder abgenommen wird, trainiert werden müssen. Beim Gehirn ist es genau gleich. Wenn es nicht gebraucht wird, verliert es Stück für Stück seine Fähigkeiten, wer es allerdings trainiert, erhält diese oder baut sie sogar aus. Die Geistige Entwicklung steigt etwa bis zum 16. Lebensjahr, bleibt dann bis etwa 25 konstant und nimmt dann (ohne Training) langsam ab. Diese Erkenntnis zeigt, dass man auch schon in jungen Jahren mit Denksport anfangen sollte. Unserm Körper können wir im Alter nicht das gleich abverlangen wie mit 20, aber unserem Geist schon, wenn er nur ein bisschen Trainiert wird, sind sie auch im hohen Alter noch genauso geistig Fit wie mit 20. Bereits 5 bis 10 Minuten täglich reichen aus. Dies wirkt sich im Übrigen nicht nur auf die Geistige Fitness aus, sondern es steigert auch das allgemeine Wohlbefinden. Kopfrechnen ist hervorragend geeignet um unsere Merkspanne zu trainieren und zwar dann, wenn wir mehrteilige Aufgaben lösen bei denen wir uns Zwischenergebnisse merken müssen. Kopfrechnen lässt sich relativ leicht in unseren Tagesablauf einbauen. Zählen Sie zum Beispiel alle Ziffern auf Autokennzeichen auf dem Weg zur Arbeit zusammen. Bereits nach wenigen Tagen werden Sie feststellen, dass Ihnen diese einfache Übung immer leichter fällt. Kreuzworträtsel lösen ist zwar beliebt, bringt aber leider nicht viel, ebenso reine Wissensspiele wie zum Beispiel Trivial Pursuit. Da hingegen sind Schach, Brückenwörter, Puzzle, Skat oder Vier gewinnt hervorragend geeignet um uns Geistig Fit zu machen. Brückenwörter kann man auch prima in der Gruppe spielen. Als Grundlage um überhaupt Geistig Fit zu bleiben, ist es wichtig, dass unser Körber mit allen notwendigen Stoffen versorgt wird. Unser Gehirn verbraucht etwa 50% des Glukosegesamtumsatzes und etwa 20% des Sauerstoffumsatzes. Besonders wichtig ist, dass wir genügend trinken. Eine ausreichende Wasserzufuhr ist wichtig, damit unser Gehirn ausreichend durchblutet wird und somit mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Wichtig! Trinken Sie bevor sie durst haben.

Was ist eigentlich Gesundheit?

Es gibt keine allgemein (also für alle (Menschen) und Lebenslagen) gültige Definition. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 22. Juli 1946 eine Definition verfasst: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.". Diese Definition fasst also nicht nur rein körperliche Aspekte zusammen, sondern bezieht auch das geistige und psychische mit ein. Um auch im erkrankten Zustand Ihr Leben zu meistern, ist Hilfe (von Personen oder Hilfsmitteln) unerlässlich. Es ist nicht leicht, einen kompetenten Partner in Gesundheitsfragen zu finden. Achten Sie darauf, dass er sich auch Zeit nimmt um im persönlichen Gespräch mit Ihnen die für Sie richtigen Möglichkeiten zu erkennen und Lösungen anzubieten weiß. Auch sogenante "alternative" Heilmethoden sind eine sinnvolle Gesundheitsfördernde Maßname. Es muss aber auch festgehalten werden, dass es diese alternativen Heilmethoden schon seit Jahrtausenden gibt, also schon viel länger als die sogenante "Schulmedizin". Überhaupt sollten Sie eher Abstand von Schulmedizinener nehmen, der Auspruch "herrumdoktern" kommt ja nicht von irgendwoher. Sie probieren etwas und wenn es nicht klappt, wird etwas anderes ausprobiert.

Tageslicht

Tageslicht ist lebensnotwendig, es senkt den Blutdruck, verbessert unsere Laune, regelt den Tagesrhythmus und ist für die Produktion von Vitamin D verantwortlich. Es regt den Appetit an und sorgt für einen gesunden Schlaf. Aber gerade im Herbst und Winter ist "echtes" Tageslicht nicht immer in ausreichender Menge vorhanden. Dann sollte man sich unter eine Tageslichtlampe setzten. In den Skandinavischen Ländern (Finnland, Schweden und Norwegen) in denen es im Winter monatelang nicht hell wird, litten früher viele Menschen an der sogenannten saisonabhängigen Depression (der Winterdepression). Seit dort Tageslichtlampen sehr weit verbreitet sind, ist diese Winterdepression praktisch nicht mehr vorhanden. Das helle Licht bewirkt, dass Serotonin wieder in ausreichender Menge vorhanden ist, ein Serotoninmangel ist der Auslöser jeder Depression (nicht nur der Winterdepression), deshalb ist es wichtig, dass durch diese einfache Maßnahme ein Mangel verhindert wird. Wenn ausreichend Serotonin vorhanden ist, kann man wieder besser schlafen, denken und fühlt sich wieder wohl um das Leben zu genießen. Am besten ist natürlich echtes Sonnenlicht geeignet, aber wenn dieses nicht zur Verfügung steht, geht auch eine dem Sonnenlicht ähnliche Tageslichtlampe. Es werden um eine ausreichende Wirkung zu erzielen, mindestens 2000 Lux benötigt, in der Wohnung hat es aber nicht einmal die Hälfte, deshalb ist eine spezielle Tageslichtbestrahlung ratsam. Häufig werden gegen Depressionen Medikamente verordnet, Tageslicht hingegen ist besser als Medikamente, zum Beispiel Johanniskraut, und das ohne Nebenwirkungen. Tageslicht sollte auch wenn man sich besser fühlt, über einen längeren Zeitraum angewandt werden.

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